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"Wo geh ich hin, wenn ich angekommen bin?"
Wer seinen Betrieb an seinen Nachfolger übergeben hat, ist eigentlich am Ziel. Eigentlich. Denn wenn man da ist, wo man ein Leben lang hin wollte, weiß so mancher nicht, wohin und wie es weiter geht. Weil Unsicherheit Angst und Angst krank macht, ist die Frage nach dem "Wohin danach?" entscheidend für die eigene Gesundheit.
Wer im Alter gesund sein will - an Körper, Geist und Seele - braucht Ziele. Die müssen konkret, anspruchsvoll und erreichbar sein. Und wer gute Ziele hat, kann gute Pläne machen.
Um dort hinzukommen, braucht man Zeit und Raum zum Reden, Zuhören und Nachdenken. Den Anstoß dazu soll das Seminar "Betriebsübergabe - geplant, geregelt, gesund" mit seinen verschiedenen Bausteinen geben.
| Baustein 1: | Betriebsbiografie - Rückblick, Überblick, Ausblick Erarbeitet wird, welche Bedeutung die Betriebsbiografie auf die aktuelle Hofübergabe hat. Der Baustein soll helfen, sich über seine aktuelle Situation bewusst zu werden. Es geht um Traditionen, Werte, Realitäten, Investitionen und Ergebnisse, Wünsche, Visionen, Hoffnungen. |
| Baustein 2: | Wertschätzung Sich selbst und die anderen an der Übergabe Beteiligten wertzuschätzen als Grundvoraussetzung für eine gelungene Hofübergabe. Dazu gehört, sich darüber klar zu werden, auf was ich als BetriebsleiterIn dankbar und stolz sein kann - was macht mein Lebenswerk aus? |
| Baustein 3: | Rechtliche Rahmenbedingungen Die Teilnehmer sollen erkennen, welche Rahmenbedingungen für eine geordnete Betriebsübergabe notwendig sind. Der Baustein verschafft einen Überblick über die rechtlichen Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Hofübergabe und informiert über geeignete Ansprechpartner. |
| Baustein 4: | Leistungsfähigkeit und Grenzen im Alter Mitarbeiten bis ins hohe Alter ist meistens die Regel. Einerseits ist Arbeit für viele Hobby und Lebenssinn. Andererseits passieren oft schlimme Unfälle. Wie verändert sich meine körperliche Leistungsfähigkeit im Alter? Was kann ich wie trainieren? Wie kann ich meine Arbeit altersgerecht und sicher organisieren? |
| Baustein 5: | Übergabe und Erwartungen Verschiedenste Erwartungen überfrachten oft eine Übergabe. Wie man damit realistisch umgehen kann, soll erarbeitet werden. Darüberhinaus sollen Antworten auf verschiedenste Aspekte der Hofübergabe betrachtet werden. Es geht dabei z.B. über Einheirat früher und heute, die Bedeutung der Ehe für den Betrieb, Erwartungen an die Übernehmer, Erwartungen an den Partner. |
| Baustein 6: | Das Staffelholz gut übergeben Die Hofübergabe ist wie ein Staffellauf. Was alles ist notwendig, damit das Staffelholz erfolgreich übergeben werden kann? |
| Baustein 7: | Übergabe aus Sicht der "Jungen" Ein "Junger" (Übernehmer) erzählt von seinen Erfahrungen mit der Hofübergabe. In der Diskussion mit jungen Landwirten/Landwirtinnen haben die Teilnehmer die Gelegenheit, sich in die Sichtweise der "Jungen" hinein zu versetzen. |
| Baustein 8: | Den Startschuss geben Jeder Übergeber wünscht sich, dass sein Nachfolger ein erfolgreicher Unternehmer wird. Welche Möglichkeiten habe ich als Übergeber, den "Jungen" einen guten Start als BetriebsleiterIn zu geben? |
| Baustein 9: | Die Zeit nach der Übergabe Wie ich mein Leben nach der Übergabe gestalte, hat einen großen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit und die Gesundheit. Wie wird sich mein Leben nach der Übergabe ändern und wie kann ich mich darauf vorbereiten? |
| Möglichkeit für Einzelgespräche Während des Seminars besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, mit der Leiterin des Seminars, Sozialpädagogin Margret Hospach, nach Vereinbarung Einzelgespräche zu führen. |
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