Aktuelles Leistungen Mitgliedschaft / Beitrag Prävention Service/Formulare Publikationen Gesundheitsangebote Zusatzversicherungen
Sie sind hier: Prävention Tipps zur Unfallverhütung Persönliche Schutzausrüstungen

Rasenmähen nur mit Sicherheitsschuhen

Nachgreifreflex verhindert das Loslassen und Abschalten des Mähers in Schrecksituationen.

Sicherheitsschuhe

Wer beim Rasenmähen ausrutscht, riskiert seine Zehen, wenn er keine Sicherheitsschuhe trägt.

Als die Vorfahren der Menschen noch behaart waren und bei der Flucht vor Raubtieren sich die Jungen am Fell der Mutter festklammerten, war der Nachgreifreflex überlebenswichtig.

Seit es motorgetriebene Maschinen gibt, stellt der Nachgreifreflex den Sicherheitssystemen eine Falle: Nicht-loslassen-können vom Schutzbügel lässt den Rasenmäher weiterlaufen. Der Mäher wird beim Ausrutschen hoch- und herangerissen anstatt weggestoßen. Mindestens die Zehen sind dann in höchster Gefahr.

Mähen ohne Grasfangsack ist besonders riskant. Hier sind die Zehen in nächster Nähe zu den rotierenden Messerklingen.

Deshalb schließen Rasenmäher-Hersteller in der Bedienungsanleitung das Mähen ohne Grasfangkorb als „Nicht bestimmungsgemäß“ aus. Praktisch ist das Mähen ohne Korb jedoch jederzeit möglich. Wer regelmäßig große Flächen zu mähen hat, sollte auf einen Aufsitzmäher mit Sitzkontaktschalter umsatteln.

Für die körperliche Fitness können die schwer zugänglichen Flecken und Teilstücke mit dem handbetriebenen Spindelmäher gemäht werden. Hier ist die ganze Kraft des Hobbygärtners gefordert.

Übrigens: Beim Messerwechseln und Schleifen sind Schutzbrille und schnittfeste Handschuhe Pflicht.

Allergiker müssen das Rasenmähen anderen überlassen. Ihnen drohen sonst akute oder chronische Erkrankungen der Atemwege.

[Druckversion] [Startseite] [Übersicht]
© 2012 Landwirtschaftliche Sozialversicherung Niederbayern/Oberpfalz und Schwaben
Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zur Website? Schreiben Sie an LSV@landshut.lsv.de