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Stürzen im Alter vorbeugen

Hinzufügen statt wegnehmen – so lautet das Geheimnis erfolgreicher Sturzvorbeugung im Alter.

  • Nicht den Bettvorleger wegnehmen, der in der Nacht zur Stolperfalle werden könnte - sondern eine Schaltmatte drunter geben. Die ist mit rutschhemmendem Material ausgerüstet und so mit der Beleuchtung verbunden, dass der Senior im Hellen den Weg zur Toilette findet.

  • Bewegungsmelder, die das Licht einschalten
    am frühen Morgen beim Zeitung reinholen oder am späten Abend beim Katze nach Hause rufen, haben zwei große Vorteile:
    Sie schalten das Licht ein und aus. So vermeiden sie das Rumtappen im Dunkeln und das nochmalige Rausgehen zum Wiederausschalten.

  • Gleich das ganze Bad umbauen ist nicht nur schweineteuer, um alle möglichen Sturzgefahren in Zukunft zu vermeiden. Der Umbau nimmt den alten Hausbewohnern viel von ihrer gewohnten Umgebung in einem der intimsten Bereiche.
    Viel besser ist es, hier mit ein paar zusätzlichen Haltegriffen und rutschhemmenden Matten (oft genügen gröbere Handtücher, in die Bade- oder Duschwanne gelegt) um für mehr Komfort und Sicherheit zu sorgen.

  • Schwierig ist es mit dem alten Perser, der eigentlich schon immer im Weg lag. Aber gerade er ist nicht nur mit Hand ge- sondern auch mit Herzenserinnerungen verknüpft. "Schmeiß doch raus den alten Staubfänger", wie es der Schwiegersohn empfiehlt, würde der alten Frau das Herz brechen. Stattdessen helfen umgruppieren, vorsichtig umgestalten und der guten alten Stehlampe neben dem Teppich einen neuen Platz geben ganz nebenbei, die Stolperfalle "Alter Perser" zu entschärfen.

Mit viel Einfühlungsvermögen lassen sich Stolperstellen und Sturzgefahren im Wohn- und Lebensumfeld von Senioren beseitigen. Wer sich an den Rat "Hinzufügen statt wegnehmen" hält, wird die Sympathie der Senioren behalten und viel für ihre Sicherheit und Gesundheit tun. Die Mitarbeiter der landwirtschaftlichen Sozialversicherung werden in "Hinzufügen zur Sturzprophylaxe" geschult.
Noch mehr Infos zur Sturzprävention gibt es in einer Broschüre unter www.aekno.de/htmljava/a/kammerarchiv/sturzpraevention.pdf

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