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Brennholzbereitung - Tipps und Trends

Der Trend geht bei Brennholzmaschinen zu größeren, leistungsfähigeren und sichereren Maschinen. Lohnunternehmer und Maschinengemeinschaften setzen auf Säge-Spalt-Automaten. Während die Brennholzbereitung Anlern- oder Hilfskräfte übernehmen können, kann sich der Unternehmer der Kundenbetreuung auf einem wachsenden Markt widmen.

Steigende Preise bei Gas und Öl erhöhen den Wert von Brennholz.

Mit dem Wert steigt die erzeugte Menge und mit der Menge steigt die Zahl der Unfälle. Die Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften erhalten Unfallmeldung wie:

"Beim Brennholzmachen mit der Motorsäge ins linke Bein geschnitten".

"Mit der Kreissäge dritten und vierten Finger der linken Hand beim Brennholzschneiden amputiert".

"Beim Versuch, das verklemmte Holz vom Spaltwerkzeug zu entfernen, Finger beider Hände zwischen Holz und Spaltwerkzeug gequetscht".

Grund dafür ist, dass Brennholz mit herkömmlicher Technik und geringem Organisationsgrad erzeugt wird. Zum Einsatz kommen Baumarktsägen, Wipp- und Rolltischkreissägen, die Motorsäge und Holzspaltmaschinen. Bei letzteren bietet der Markt Kurzholz- und Meterholzspalter - liegend oder stehend.

Einmann-Bedienung

Alle haben als gemeinsames Merkmal, dass sie nur von einer einzigen Person bedient werden dürfen. Arbeiten mehrere Personen am Holzspalter und eine davon wird verletzt, haftet derjenige, der die Stellteile bedient hat. Der Hersteller schließt durch die "Ein-Mann-Klausel" seine Haftung bei Unfällen aus. Auch bei Kreissägen und beim Einsatz der Motorsäge zum Brennholzschneiden treffen die Außendienstmitarbeiter der Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften auf Gruppen- und Gemeinschaftsarbeit. Zum Teil sind Kinder und Jugendliche als Holzzubringer oder Wegräumer mit dabei. Der Sicherheitsaspekt spielt dann meist eine untergeordnete Rolle und auch der Gesundheitsschutz kommt leicht zu kurz. Allein die Lärmbelastung durch Motorsäge oder Kreissäge kann den ungeschützten Ohren der Beteiligten bleibende Schäden zufügen (Lärmschwerhörigkeit).

Für Leute, die in Zukunft ihr Brennholz selbst bereiten wollen, folgende Tipps:

  • Nutzen Sie Gemeinschaftsmaschinen oder das Angebot von Lohnunternehmern. Säge-Spalt-Automaten sind preiswert, effizient und sicher.
  • Bei Neuanschaffungen Verbündete suchen und in hochwertige Technik investieren.
  • Bei vorhandener Technik Bedienungsanleitung lesen - insbesondere die Sicherheitshinweise - und anschließend diese konsequent befolgen. Das schützt vor Schäden und vor Regressansprüchen Dritter.
  • Brennholzschneiden oder -spalten auf kürzere Arbeitsspannen begrenzen - dann Pausen einlegen oder andere Tätigkeiten dazwischenschalten. Die Monotonie beim Spalten und Sägen erhöht das Risiko mit der Zeit enorm.
  • Zum Ende der Schneid- oder Spaltarbeit die Konzentration auf die letzten Arbeitsgänge richten - markieren Sie in Gedanken oder tatsächlich ihr letztes Stück Holz mit roter Farbe. Oft eilt der Geist voraus in den Feierabend und die Finger bleiben unter dem Spalter oder geraten in die Säge.

Und noch etwas: Wer Brennholzmaschinen manipuliert, zahlt früher oder später dauf: Entweder mit dem Verlust eigener Gliedmaßen oder mit Schuldgefühl, wenn es Familienmitglieder "erwischt" hat oder mit Haftung und Regress, wenn Dritte geschädigt werden.

Die Technik auf dem Maschinensektor macht mit weiter steigenden Preisen für Energie rasche Fortschritte. Profis nutzen diese Fortschritte bereits.

Auch für Erzeuger kleiner Mengen Brennholz gibt es geeignete, sichere Technik. Säge-Spalt-Automaten gehören dazu. Handbeschickte Spalter und Sägen nicht.

Übersicht über Brennholzmaschinen:

Holzspalter mit Fußschalter

unzulässig seit August 1992

Holzspalter (stehend) mit Einhand-Bedienung

unzulässig seit 01.11.1997

Holzspalter mit Drallkeil

unzulässig seit 2003 (in Bayern seit 01.01.1997)

Brennholzkreissäge ohne Zuführeinrichtungen

unzulässig seit 1981

Motorsäge ohne Kettenbremse

unzulässig seit März 1982

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