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Presseservice "Gefahren richtig einschätzen" Sicherheitsrelevante Hinweise sind den Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz (VSG) zu entnehmen:
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Aktuelles Unfallgeschehen

August 2010

Schwerer Arbeitsunfall

  • Der Unfall ereignete sich beim Probelauf einer Maschine nach erfolgter Reparatur. Eine Versicherte wurde am Hosenbund von einer Schraube erfasst, die an einer Welle 8 mm über stand. Die Welle lief mit einer Drehzahl von einer Umdrehung in 10 Sekunden. Zufällig in der Nähe arbeitende Bauarbeiter hörten die Hilferufe der Versicherten und stellten die Maschine ab. (Sachsen-Anhalt)

    Ursache: kein ausreichender Sicherheitsabstand bei laufender Maschine
    Folgen: offene Wunde am Oberschenkel, Abschürfungen an den Unterarmen

Tödliche Unfälle

  • Ein Versicherter wurde mit einer Verletzung an der Nasenwurzel von seinem Kollegen tot neben der Blockbandsäge aufgefunden. Der Unfallhergang ist unklar. (Brandenburg)

  • Ein Versicherter wurde eingeklemmt zwischen einem Transportanhänger und dem Heck eines Teleskopladers gefunden. (Sachsen-Anhalt)
    Ursache: vermutlich Automatikgetriebe irrtümlich auf "R" statt "N" gestellt, Handbremse nicht angezogen

  • Beim Ausbessern eines mit Wellasbestplatten gedeckten Daches brach ein Versicherter durch und stürzte aus ca. 9 m Höhe ab. (Thüringen) Ein ähnlicher Unfall aber nur mit Lendenwirbelbrüchen ereignete sich auch in Sachsen-Anhalt.
    Ursache: keine Absturzsicherung vorhanden

  • Beim Beseitigen eines "Hängers" wurde der Versicherte vom fallenden Baum getroffen. (Thüringen)
    Ursache:
    nicht fachgerechte Beseitigung des "Hängers", Aufenthalt unter dem "Hänger"

  • Ein Landwirt kuppelte den Pflug zuerst am linken Unterlenker und dann am Oberlenker an. Zum Kuppeln des rechten Unterlenkers fasste er unter dem Fahrersitz hindurch und betätigte die Hydraulik der Unterlenker. Dabei wurde er zwischen Pflug und einer Strebe eingeklemmt. (Sachsen-Anhalt)
    Ursache: falsche Kuppelreihenfolge, Aufenthalt im Gefahrenbereich

  • Ein mit den Vorderrädern festgefahrener Mähdrescher (Gewicht etwa 23 t) sollte mit einem Traktor freigeschleppt werden. Mit einem 60 mm dicken und ca. 6 m langen Polyamidseil wurden die Kupplung für den Transportwagen des Schneidwerkes am Mähdrescher und die Kupplung des Schleppers verbunden. Beim Anziehen wurde die Kupplung am Mähdrescher herausgerissen. Die Kupplung durchschlug die Scheiben des Führerhauses des Schleppers. (Mecklenburg-vorpommern)
    Ursache: Kupplung am Mähdrescher für Freischleppen nicht geeignet, keine Abschleppstange verwendet

Tödlicher Verkehrsunfall

  • Auf dem Weg zur Arbeit verunglückte ein Versicherter mit dem PKW. (Mecklenburg-Vorpommern)

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