Prävention
Neues zum Geräte und Produktsicherheitsrecht
Die Gesetzeslage im Geräte- und Produktsicherheitsrechts hat sich zum 1. Dezember 2011 verändert. Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates den "Gesetzentwurf über die Neuordnung des Geräte- und Produktsicherheitsrechts" beschlossen und das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) im Bundesanzeiger veröffentlicht. Somit tritt dieses Gesetz am 1. Dezember 2011 in Kraft und löst das bisherige Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) ab.>>>Artikelserie "Werkstattarbeiten"
Rund 20 % aller bei der LBG MOD gemeldeten Unfälle ereignen sich bei Reparatur- und Wartungsarbeiten. Die Ursachen sind vielfältig: fehlerhaftes Werkzeug, nicht bestimmungsgemäße Verwendung, beschädigte elektrische Zuleitungen und vieles mehr. Nicht zu unterschätzen sind auch die möglichen Gesundheitsgefahren, z.B. beim Schweißen und Umgang mit elektrischen Geräten.
Mit einer Artikelserie macht der TAD auf Unfall- und Gesundheitsgefahren aufmerksam und gibt Tipps für ein sicheres Arbeiten. Diese Beiträge sind auch für die jährlichen Unterweisungen geeignet.
"Instandhaltung - Mit Köpfchen bei der Arbeit"
(LSV kompakt September 2011)
- greift die Themenschwerpunkte Vorbereitung der Instandhaltung, Durchführung der Arbeiten und Durchführung notwendiger Inspektionen auf. >>>
"Werkstattarbeiten - Auf der sicheren Seite"
(LSV kompakt Februar 2010)
- greift die Themenschwerpunkte Trennschleifer, Handwerkzeuge und Umgang mit Fettpressen auf. >>>
"Elektrische Maschinen und Geräte - Sicherer Einsatz"
(LSV kompakt April 2010)
- Was ist beim Kauf und Einsatz von elektrischen Maschinen und Geräten zu beachten? >>>
"Schweißen und Schneiden - Feuer und Flamme"
(LSV kompakt September 2010)
Von den Schweißverfahren gehen spezielle Gefährdungen aus. Es werden Hinweise zur Vermeidung von Gefahren und Schutzmaßnahmen gegeben. >>>
Unterkünfte für Saisonarbeitskräfte
In dem neu erschienenen Merkblatt "Hinweise für den Unternehmer zur Gestaltung von Unterkünften für Saisonarbeitskräfte" finden die Unternehmer wertvolle Informationen zu diesem Thema.>>>
Präventionsbericht 2010 liegt vor
Im Präventionsbericht 2010 ist das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen, auch im Vergleich zu den Vorjahren, dargestellt. Weiterhin wird über die Aktivitäten des TAD, insbesondere zu Präventionsmaßnahmen, zu Aktivitäten auf dem Gebiet der Aus- und Fortbildung und zur Öffentlichkeitsarbeit Rechenschaft abgelegt.
Im Zuständigketisbereich der LBG MOD ereigneten sich im Jahre 2010 insgesamt 16.169 Arbeits- und Wegeunfälle. Das sind 319 Fälle (+ 2 %) mehr als 2009. Die Zahl der Berufskrankheiten-Verdachtsmeldungen (2010: 610) ging um 107 Fälle zurück.>>>
Erntezeit - optimale Ladungssicherung
Verkehrskontrollen beinhalten gerade zur Erntezeit oft nicht nur die Kontrolle der Fahrzeugpapiere. Die Prüfung erstreckt sich auch auf die getroffenen Maßnahmen zur Ladungssicherung. Der Sicherung von Erntegütern gilt die besondere Aufmerksamkeit. >>>
Landwirtschaftliche Fahrzeuge im Straßenverkehr
Umfassende Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf der Homepage des aid-Infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V. >>>
Kampagne "RISIKO RAUS" gestartet
Die neue Kampagne der gesetzlichen Unfallversicherung will auf Gefahren beim Fahren und Transportieren aufmerksam machen und so das Unfallrisiko sowohl im Straßenverkehr als auch beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr verringern. Weiterführende Informationen zur Kampagne, insbesondere zum Thema "Ladungssicherung in der Landwirtschaft" finden Sie hier weiter >>>
Präventionspreis
Innovative Präventionsmaßnahmen oder Produkte zur Verbesserung der Prävention will der Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung (LSV) mit einem Innovationspreis auszeichnen. Für die Verleihung von bis zu drei Preisen wird ein Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro ausgelobt.
Betriebliche Sicherheitstechnik, betrieblicher Arbeitsschutz und Gesundheitsschutzmanagement sowie Arbeitsorganisation und Motivation sind die drei Kategorien, in denen Verbesserung gefördert und gute Beispiele herausgestellt werden sollen. Der Präventionspreis LSV wird alle zwei Jahre vergeben. >>>
Neugestaltung der Ausbildungsmodalitäten für Erste- Hilfe-Kurse
Die Kosten für den Erste-Hilfe-Lehrgang (8 Doppelstunden) und das Erste-Hilfe-Training (innerhalb von zwei Jahren, 4 Doppelstunden) werden von der LBG Mittel- und Ostdeutschland für die Beschäftigen der versicherten Unternehmen übernommen, wenn die Ausbildung bei einer anerkannten Erste-Hilfe-Organisation z. B. Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfall-Hilfe oder Malteser-Hilfsdienst erfolgt.
Betriebe, die mehr als 10 Teilnehmer/innen auf Kosten der LBG MOD zu den genannten Kursen anmelden, müssen ab sofort die Kostenübernahme durch die LBG MOD vorab beantragen. Antragsformular: >>>
Alternatives Betreuungsmodell
Unternehmer mit weniger als 16 Beschäftigte können von ihrer Verpflichtung, eine Sicherheitsfachkraft und einen Betriebsarzt zu bestellen, abweichen, wenn sie das "alternative Betreuungsmodell" praktizieren. Die Teilnahme an entsprechenden Veranstaltungen zum alternativen Betreuungsmodell ist Voraussetzung dafür. >>>
Hautschutz vor Ort
Der TAD der LBG Mittel- und Ostdeutschland steht für spezielle Beratungen vor Ort zur Verfügung. Ziel ist es, eine Beratung zum Hautschutz zum Bestandteil jeder Betriebsbesichtigung zu machen. Spezielle Fragen zum Hautschutz beantworten unsere Mitarbeiter:
Mecklenburg-Vorpommern
Dipl.-Ing. Karsten Schumacher (Mobil: 0171 / 6321443)
Berlin / Brandenburg
Dipl.-Agraring. Sigrid Adler (Mobil: 0171 / 6321341)
Sachsen-Anhalt
Dipl.-Agraring. Petra Schiel (Mobil: 0171 / 6321344)
Sachsen
Dipl.-Ing (FH) Peter Penzis (Mobil: 0174 / 3330966)
Thüringen
N.N.