Mehrere Generationen unter einem Dach
Auf einem Bauernhof leben und arbeiten in der Regel mehrere Generationen. Ob im Nebenerwerb oder im Haupterwerb: Auf vielen Höfen läuft nichts ohne die Mitarbeit der Altenteiler. Allerdings gehört auch die Pflege eines Angehörigen zum Arbeitsalltag vieler Bäuerinnen. Nicht immer verläuft das Miteinander ohne Konflikte. Ein sich aus dem Weg gehen funktioniert wegen der oftmals engen räumlichen Nähe nur bedingt. Hohe Arbeitsbelastung, finanzielle Schwierigkeiten oder Beziehungsprobleme verstärken den Druck auf alle Beteiligten.
Die Landwirtschaftliche Sozialversicherung (LSV) möchte dazu beitragen, das Konfliktpotential möglichst zu entschärfen. So können wir zu wichtigen gesundheitsrelevanten Themen wie zum Beispiel Hofübergabe, Sturzprävention, Pflege oder altersgerechte Tätigkeiten einige Tipps zur Unterstützung geben.
Dabei ist es wichtig, dass es immer zwei Seiten, zwei Interessen, zwei Sichtweisen gibt: den jungen Hofnachfolger oder Betriebsunternehmer und die junge Bäuerin einerseits, die älteren Betriebsunternehmer bzw. Altenteiler andererseits. Wichtigster Garant für ein gelungenes Miteinander ist das gegenseitige Verständnis. Deshalb haben wir im Folgenden unsere Tipps in zwei Spalten unterteilt: „Das kann der Junior machen“ und „Das kann der Senior tun“.
Gelingt es trotz guten Willens nicht, tiefer gehende Differenzen auszuräumen, empfiehlt es sich, die Hilfe externer Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen. Einige stellen wir hier näher vor.
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