Stippvisite Wald
Um auch Nebenerwerbslandwirte sowie Privatwaldbesitzer ohne Landwirtschaft zu erreichen, legen die LBG-Sicherheitsberater vor allem nach schweren Stürmen oder bei Kalamitäten wie zum Beispiel starkem Borkenkäferbefall auch Wochenend-Schichten zur Beratung vor Ort ein. Es ist ein Erfahrungswert, dass die Beratung umso wirksamer ist, wenn sie direkt während der Arbeit erfolgt. Gemeinsam mit dem Versicherten können dann schwierige Situationen begutachtet und Lösungen gefunden werden. Es geht darum zu zeigen, mit welch einfachen Mitteln die Arbeit wesentlich sicherer gestaltet werden kann.
Oberste Priorität hat der sichere Umgang mit der Motorsäge und Forstseilwinde. Nur die richtige Schnitttechnik ermöglicht ein sicheres Fällen der Bäume. Auch beim Entasten mit der Motorsäge können durch eine richtige Vorgehensweise die Unfallgefahr sowie die Belastungen für den Körper verringert werden. Natürlich hat das Tragen der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) eine zentrale Bedeutung für die Sicherheit bei der Arbeit. Als besonderen Service prüfen die Mitarbeiter der LBG auch die eingesetzten Maschinen wie zum Beispiel Seilwinde, Motorsäge und Holzspalter, damit der Landwirt sicher gehen kann, dass von diesen keine unmittelbare Gefahr ausgeht.

Schwierige Situationen gemeinsam beurteilen und gemeinsam Lösungen für unfallfreies Arbeiten im Wald finden: LBG-Sicherheitsberater besuchen deshalb auch am Wochenende verstärkt Versicherte in Franken und Oberbayern bei der Arbeit im Wald und beraten vor Ort. Vorbildlich gerüstet traf LBG-Sicherheitsberaterin Petra Kreilinger (Bildmitte) die Waldarbeiterrotte des Forstbetriebes Rotenkirchen bei der Arbeit im Wald an. Alle waren sich einig: „Wer ohne persönliche Schutzausrüstung und ungeschult zur Arbeit in den Wald geht, der bringt sich und andere damit in Gefahr“.